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Young @ heart

Das ist nicht nur der Titel eines Films, den ich mir am Samstag Abend angeschaut habe, sondern eigentlich das Motto meines ganzen Wochenendes.

Aber eben, angefangen hat alles mit einem spontanen Kinobesuch zusammen mit meiner besten Freundin am Samstag Abend. In Young @ heart geht es um einen Seniorenchor, dessen Mitglieder zwischen 74 und 92 Jahre alt sind und der Rock- und Punksongs von Bands wie The Clash, Sonic Youth, Ramones, Coldplay oder James Brown singt.


Es ist einfach wunderbar, wie uns dieser Dokumentarfilm miterleben lässt, wie dieser bunt zusammengewürfelte Haufen mit den 72 Cans kämpft, die in einem Song vorkommen, oder mit den rhythmischen Herausforderungen von I feel good, oder wie sie zu Sonig Youth Schizophrenia, welches sie alle am Anfang nur furchtbar laut finden und nur mit Papiernastuch im Ohr ertragen können, mitwippen und mitsingen. Der Film ist einfach nur eins, nämlich wunderbar. Er bringt einem zum Lachen und zum Weinen, berührt und unterhält - was will man mehr.

Da Bilder noch viel mehr sagen als Worte, hier der Trailer zum noch mehr "gluschtig" machen:


Eigentlich waren ich und meine Freundin nach dem Kinobesuch recht müde und konnten uns nicht so recht dazu aufraffen, noch in die 90er Jahre-Disco zu gehen, wie wir das eigentlich mal vor hatten. Dann sagten wir uns aber, dass wenn über 90-Jährige noch Rocksongs lernen und auf der ganzen Welt Konzerte geben können, dann können zwei Mitdreissigerinnen auch ihren inneren Schweinehund überwinden. Und ich bin froh, dass wir es getan haben. Es war so amüsant, zu Songs wie Hit me baby one more time von Britney Spears, Thunderstruck von AC DC oder Cocojambo von Mister President tanzen. Wir liessen uns auch nicht von dem Fakt irritieren, dass nur ein kleiner Teil des Publikums in den 90iger Jahren schon alt genug war, um diese Songs schon damals bewusst wahrgenommen zu haben. Aber das störte uns nicht, denn wie wir im Film zu vor gesehen hatten, kommt es nicht darauf an, wie alt man ist, sondern wie alt man sich fühlt (und wie alt man sich benimmt ).

Und um mein Young@heart-Wochenende abzurunden, habe ich mir gestern noch eine Berufsjugendlichen-Uhr gekauft:

Ich wollte einfach unbedingt mal wieder eine richtige Swatch .... und die muss halt bunt sein.
Die Uhr heisst übrigens "Tree of wisdom"...
15.9.08 08:10


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Alter schützt vor Torheit nicht

Ich bin 36 Jahre alt. Am Montag Abend bin ich nach der Arbeit und Arztbesuch von Bern nach Denzlingen (bei Freiburg im Breisgau) gefahren, um dort mit meiner besten Freundin Singstar Rock Ballads zu spielen (erste Torheit).

Wegen Anfahrt erst nach Arbeitsschluss, Nachtessen und überhaupt erst mal ankommen, haben wir mit dem Gesinge erst recht spät angefangen. Und weil man je bekanntlich the best for last saven soll, haben wir uns "Every rose has it's thorn" von Poison und "Carrie" von Europe eben aufgesparrt (zweite Torheit).
Leider kam dann um kurz nach 22 Uhr eine Nachbarin und fand, ihre Kinder könnten wegen uns nicht schlafen. Dabei waren wir nicht soooo laut und wir haben uns auch sehr gut geschlagen. Singstar Rock Ballads hat sogar behauptet, dass ich quasi Chad Kroeger von Nickelback bin. Ob ich den Sänger von Europe auch so toll hingekriegt hätte, weiss ich jetzt leider nicht... Und dabei hatte ich doch sogar auf Facebook angekündigt, dass ich mich darauf freue.

Am Dienstag ging es dann früh nach Frankfurt, erstmal zum shoppen (dritte Torheit). Am Abend taten mir die Füsse weh vom vielen Laufen und Stehen und die Arme vom grosse Tüten schleppen. Diese wurden dann am Bahnhof in einem Schliessfach deponiert und dann ging es ins Fussballstadion zum Madonna-Konzert (Ja, ich weiss, dass sie das erste Mal überhaupt auch in der Schweiz gespielt hätte. Aber als sie in Dübendorf auftrat, war ich eben in Konstanz bei Rock am See....). Gott sei Dank (oder besser beste Freundin sei Dank) hatten wir Sitzplätze.

Kurz nach Mitternacht waren wir dann wieder am Bahnhof und wieder mit den Tüten beladen. Die Zeit bis um 2 Uhr 22 der Zug Richtung Basel fuhr, haben wir uns mit Essen im McDonalds vertrieben (und dabei hatte ich gar keinen Hunger, also Torheit Nummer 4).

Im Zug ging es dann durch die Nacht Richtung Schweiz. Ich ging dann aber nicht nach Hause nach Bern, sondern direkt nach Biel ins Büro (Torheit Nummer 5).

Und ich würde das alles jederzeit wieder tun (ausser vielleicht "Carrie" bis zum Schluss aufsparen )......
10.9.08 15:17


Die Form ist wichtiger als der Inhalt oder der Filmtipp der Woche

Ich war gestern im Kino. Mit einem Typen, den ich vor knapp zwei Wochen kennen gelernt habe. Wir haben uns den Actionfilm "Wanted" angeschaut. Und ja, ich als Frau habe den Film ausgesucht.
Auch wenn er vielleicht nicht dem Idealfilm für ein romantisches Rendez-Vous entspricht, habe ich es genossen.
Es war genau der richtige Film nach einem anstrengenden Tag, also eigentlich sogar einer anstrengenden Woche.
Ich habe mich in den Kinosessel gesetzt und dann mehr oder weniger den Verstand ausgeschaltet. Die Story ist manchmal abstrus und meist unlogisch, aber der Film ist toll gemacht. Wer also Ästhetik à la Matrix oder Filme von John Woo mag und Lust hat auf rasantes Popconr-Action-Kino, dem sei Wanted wärmstens empfohlen.
Ich habe dazu auch noch viel gelacht. Weiss allerdings nicht, ob das von den Filmemachern so geplant war....
5.9.08 15:45


Selbstbeweihräucherung ich hör dich tappsen

Wenn ich schon dabei bin, Fotos im Akkord hochzuladen, dann möchte ich euch doch noch an meinen tollen Ferien in Venedig teilhaben lassen.
Ich war diesen Sommer zum sechsten Mal oder so dort. Und trotzdem habe ich wieder rund 400 Fotos gemacht. Allerdings halt nicht so die typsichen Touristenfotos, sondern eher so venezianische Imrepssionen, wie ich sie nenne. Und da ich die meisten davon für recht gelungen halte, will ich sie mit euch teilen. Aber keine Angst, es kommen jetzt nicht alle 400, sondern nur ungefähr 16....








Noch mehr Bilder gibt es hier.
2.9.08 10:59


Eine Carfahrt die ist lustig ...

... und führte mich letzten Samstag nach Konstanz zu

Gemütlich auf den Steinstufen das Stadions sitzend haben wir uns die sehr unterhaltsame Show von Deichkind zu Gemüte geführt:

Für die Plain White T's habe ich dann mein Hinterteil erhoben und habe mich Mitten ins Getümmel begeben:

Es hat sich gelohnt. Die Jungs waren gut drauf und haben neben den Songs ihres ersten Albums auch schon ein paar Stücke ihrer neuen Scheibe gespielt, die demnächts bei uns erscheint. Und der Sänger hat sogar seine Sonnenbrille abgelegt:

Danach spielten Bad Religion:

Die haben irgendwie nur drei Grundgerüste von Songs in verschiedenen Tempi. Nicht, dass die Songs textlich nicht toll und politisch tiefgründig sind, aber da es halt doch ein Bisschen alles das gleiche ist, habe ich mir die wieder von meinem Sitzplatz aus angeschaut, den mir meine Freundin verdankenswerterweise frei gehalten hat und der im Schatten war (ein nicht zu unterschätzender Vorteil an dem sonnigen und heissen Spätsommertag).
Nachdem dann noch Iggy & the Stooges gewütet hatten (die meisten Sprüche von Iggy habe ich irgendwie nicht ganz verstanden ... und das lag nicht daran, dass er Englich sprach ), war es dann kurz vor 21 Uhr so weit: Die Band, auf die alle den ganzen Tag gewartet hatten, kam auf die Bühne. Es war wirklich unglaublich, wie man die Spannung in der Luft spüren konnte. Obwohl die Leute wirklich auch bei den anderen Bands mitgegangen waren, merkte man halt doch, dass rund 99% der Anwesenden nur wegen der Besten Band der Welt nach Konstanz gekommen waren.

Es war ja das letzte Konzert der Jungs für dieses Jahr. Und wie immer habe ich mich im Vorfeld gefragt, was denn an denen so toll ist. Und wenn sie dann live auf der Bühne stehen und ihre Sprüche vom Stapel lassen und ich mehrmals laut lachen muss und bei vielen Songs mitwippe und mitsinge, dann weiss ich es wieder. Aber erklären kann ich es immer noch nicht...
2.9.08 10:35


Das nenn ich doch....

... einen schönen Abend. Habe es mir mit Getränk und Geknabbere auf dem Sofa gemütlich gemacht und Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich geschaut.
Und zwar, weil ich mich für Sport im Allgemeinen und Leichtathletik im Speziellen interessiere. Dass es dann Sportler hat, die so aussehen, ist quasi das Sahnehäubchen:

Und weil es so schön ist, gleich noch ein Bildchen vom norwegischen Speerwerfer Andreas Thorkildsen:

Und jetzt gehts ab ins Bettchen und morgen nach Konstanz zu Rock am See.
29.8.08 23:26


Ja, es gibt mich noch....

... und da das Festi'neuch (ein Festival Ende Mai, bei dem ich Mitorganisatorin bin), die Fussball-EM im eigenen Land, die Olympischen Spiele und nach heute Abend auch das Leichtathlektik-Meeting Weltklasse Zürich vorbei sind, werde ich sicher auch wieder mehr Zeit haben, um hier meinen Senf zu hinterlassen.
Also
************** Fortsetzung folgt ***************
29.8.08 12:15


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