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Be careful what you wish for....

... it might come true! Ich als langjährige Oscar-Verleihung-Schauerin (und zwar natürlich live in voller Länge mitten in der Nacht und nicht in der Zusammenfassung am nächsten Abend) habe mir immer gewünscht, die Academy würde die Oscars etwas besser verteilen und nicht einen Film mit 8 Oscars oder so überhäufen. Man könnte ja dem einen Film den Oscar als bester Film geben und dafür einem anderen den für die beste Regie und wiederum einem anderen den für den besten Hauptdarsteller ... oder so. Denn es hat ja pro Jahr eigentlich immer mehrere Filme, die so eine Auszeichnung verdient hätten.

Nun schreiben wir das Jahr 2006 .. und siehe da: ich wurde erhört! "Capote" hat das goldene Männchen für den besten Hauptdarsteller bekommen, "Brokeback Montain" für die beste Regie und bester Film wurde dann dafür "Crash".
Dumm nur, dass ich ausgerechnet dieses Jahr gehofft habe, dass ein Film mindestens vier Männchen in Hauptkategorien abräumt. Brokeback Mountain nämlich. Dieser berührende Film (für den ich extra eine Stunde mit dem Zug hin und zurück gefahren bin, da er in der Westschweiz einen Monat früher angelaufen ist als in der Deutschschweiz) hätte die Oscars verdient für besten Nebendarsteller (Jake Gyllenhal), besten Hauptdarsteller (Heath Ledger), beste Regie (Ang Lee) und natürlich für den besten Film.

Dass ihn Philip Seymour Hoffman für "Capote" bekommen würde, war mir eigentlich klar. Und dass in George Clooney für die Nebenrolle in Syriana erhielt, fand ich weniger aus filmischen sondern eher aus visualtechnischen Gründen gut (und er ist damit sicher bei den nächsten Oscars als Presenter dabei...). Aber dass dann Crash den "Hauptoscar" bekommen hat, habe ich (auch nach ein paar Stunden Schlaf) noch nicht ganz verwunden. Nicht dass Crash ein schlechter Film wäre - das kann ich nicht beurteilen, da ich ihn nicht gesehen habe. Aber jetzt wird Brockback Mountain überall zu dem Film gemacht, der den Oscar für den besten Film nicht bekam... und das ist schade.

Und leider kann ich mich auch nicht damit trösten, dass ich in den Oscar-Lottos, bei denen ich im Vorfeld mitgemacht habe, was gewonnen hätte (ein Date mit Jake Gyllenhal oder so...), denn diese Wettbewerbe fülle ich leider immer so aus, dass ich die wähle, welche meiner Meinung nach gewinnen sollten und nicht die, die wahrscheinlich gewinnen werden.
6.3.06 15:58


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Auf Putzteufel komm raus

Warum muss ich überhaupt putzen? Das frage ich mich immer wieder. Ich arbeite fünf Tage die Woche und die restlichen beiden Tage verbringe ich meist an Konzerten oder bei Freunden. Ich bin also eigentlich gar nie zu Hause und könnte Dreck verursachen. Und trotzdem ist mein Fussboden dauernd voller Flusen, meine Spiegel voller Spritzer und meine Küche voller Flecken (obwohl ich nun wirklich nie dort koche). Manchmal frage ich mich, was meine Katzen treiben, wenn ich ausser Haus bin. Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen ja bekanntlich die Mäuse. Da will ich gar nicht wissen, was die Katzen machen, wenn Frauchen aus dem Haus ist.....

Obwohl ich nicht von mir behaupten würde, dass ich ein Engel sei (wäre mich auch viel zu langweilig), so muss ich es doch, was das Putzen angeht, fast sein - denn ein Putzteufelchen steckt ganz bestimmt nicht in mir.

Das einzige, was mir das Putzen erträglich macht, ist Musik. Meine seltenen Putzanfälle erkennt man daran, dass sehr laute Musik durch die Wohnung hallt. Ich höre zwar auch sonst praktisch dauernd Musik, die Putzmusik tönt aber ganz anders als die Lese-, Entspann- oder die Ausgefertigmach-Musik, die ich sonst höre. Sind mir sonst Gitarren und Texte wichtig, so zählt bei der Putzmusik nur der Antreibe- und Mitwippfaktor.

Plötzlich tänzle ich mit Wischmopp bewaffnet zu Juanes durchs Wohnzimmer, putze im Badezimmer zum Takt von den Pussycat Dolls die Spiegel oder beziehe zu t.A.T.u. das Bett neu.

Das Gute daran ist nicht nur, dass mir das Putzen so einigermassen Spass macht, sondern dass es auch gerade noch ein klasse Workout ist. Und ich kann mir einreden, dass ich eigentlich einen sehr guten Musikgeschmack hätte und dass ich diese Musik nur brauche, um das Putzteufelchen aus mir heraus zu holen.....
7.3.06 17:00


Wie man im Internet (k)einen Mann findet

Angespornt durch den Erfolg meiner besten Freundin (ihre Erfolgsgeschichte kann hier nachgelesen werden), wollte ich mein Glück auch versuchen. Da ich mich nicht in den Messegeboards meiner Lieblingsband herumtreibe( was, da ich hauptsächlich auf Bands aus Amerika stehe, sowieso nur zu einer Fernbeziehung führen würde ... zumindest fliege ich aber gerne und kann im Flugzeug auch sehr gut schlafen ... davon aber ein anderes Mal mehr), muste ich es quasi auf dem "normalen" Weg versuchen - also über Partnervermittlungs-Portale.

Erst habe ich mich da herumgetrieben, wo es nichts kostet. Diese Versuche könnte man unter "kostet nix - ist nix" abhandeln. Was sich da alles rumtreibt - unglaublich. Und ich halte mich eigentlich für sehr offen und tolerant. Und im Internet bin ich noch viel offener und toleranter als im richtigen Leben....

Da ich nicht mehr dauernd von Männern aus der Türkei (und ich meine hier jetzt nicht Türken, die hier leben, sondern solche die immer noch dort leben) angechattet werden wollte (ich weiss nicht, warum ich einen besonderen Reiz auf die ausgeübt habe - dass ich blond bin, konnten sie da noch gar nicht wissen), habe ich mich dann überwunden und mich bei einem kostenpflichtigen Partnervermittlungs-Portal angemeldet.

Erst kam ich mir etwas komisch vor. Für sowas Gled auszugeben (und dann icht gerade wenig - ja wenn schon, denn schon) hatte für mich etwas von "verzweifelt gesucht". Ich habe aber dann versucht eher nach "jung, ledig sucht" zu klingen.

Und ich erhielt auch einige Kontaktanfragen. Eine fiel mir dabei besonders auf. Ich kann nicht mal mehr genau sagen, woran es lag, aber er war mir auf Anhieb sympathisch. Wir begannen zu mailen (auch ausserhalb des Partnerschaftsvermittlungs-Portals). Er war witzig, reiselustig (er war damals auch gerade auf der anderen Seite der Erdkugel, weshalb wir uns erst nach 6 Wochen das erste Mal trafen), begeisterter Kinogänger und kannte sogar Die Ärzte (und war sogar schon Mal an einem Konzert von denen).

Seine Mails zauberten jedesmal ein Lächeln in mein Gesicht und ich fing an, ihn wirklich zu mögen. Für mich, dich sich bisher buchstäblich immer auf den ersten Blick verliebt hatte, war es ganz komisch, dass ein Mensch, den ich noch nie gesehen hatte, ein so wichtiger Teil meines Lebens werden konnte.

Beim ersten Treffen war ich dann auch nicht wirklich aufgeregt, sondern eher gespannt. Ich befürchtete höchstens, dass die Begrüssung etwas linkisch ausfallen könnte, da ein Händedruck für mich irgendwie komisch gewesen wäre, da ich ihn doch schon so gut kannte. Wir begrüssten uns dann aber ganz locker mit drei Küsschen (macht man in der Schweiz so) und auch der Rest des Abends verlief sehr locker und entspannt.

Auch der erste Kuss war gut (vor dem hatte ich nämlich etwas Angst, da der erste Kuss für mich sehr wichtig ist - in dem Moment weiss ich, ob das was werden kann). Wir haben uns dann noch zwei weitere Male getroffen ... und es wurde doch nichts draus.

Er ist es, sagte mein Kopf. Mein Herz aber nicht. Von Leuten, die mir sehr nahe stehen, wurde mir zwar gesagt, ich hätte halt zu hohe Ansprüche (und in meinem Alter müsse man halt nehmen, was man kriegen kann. Und da sich die geneigte Leserschaft jetzt sicher fragt, wie alt ich denn bin: 33ig). Das sehe ich aber nicht so. Was den Charakter angeht, kann ich sehr viel akzeptieren und bin sher kompromissbereit (was meine bisherigen beziehungen beweisen). Den einzigen Anspruch, den ich habe, ist, dass ich in meinem Inneren das Gefühl haben muss, dass wir zusammen gehören. Und diesen Anspruch kann und will ich nicht aufgeben.

Ja, ich will Schmetterlinge im Bauch und das ganze drum und dran. Ich hatte das schon mehr als ein Mal und ich will es wieder. Ich denke, das ist nicht zu viel verlangt.

Und das Warten fällt mir auch nicht schwer, denn mein Leben ist sehr schön so wie es im Moment ist. Ich hätte zwar immer noch gerne einen Mann in meinem Leben, aber ich brauche keinen. Und auch wenn es mich einige Nerven (und 285 Franken) gekostet hat, so war es das für mich doch wert, denn die innere Ruhe und Zufriedenheit, die ich dadurch (wieder)gefunden habe, ist für mich unbezahlbar!
9.3.06 20:23


Das erste Mal

Nein, ich schreibe jetzt nicht über meinen ersten Kuss, meinen ersten Freund oder den ersten Sex. Aber doch über etwas, dass mich auch sehr geprägt hat: meinen ersten Besuch am internationalen Autosalon in Genf.

Damit ihr euch vorstellen könnt, wovon ich rede: Auf über 102 000 Quadratmetern (das sind immerhin fast 14 Fussballfelder..) zeigen 260 Aussteller aus 30 Ländern ihre Autos während 11 Tagen .... und rund 750 000 Leute kommen.

Unter den Ausstellern waren auch wir. Wir verkaufen zwar keine Autos, machen aber Verkehrsnachrichten unter anderem fürs Radio. Ich stand da also während drei Tagen an unserem Stand, verteilte Zettel und Aufkleber und erklärte den Interessierten, was wir denn so machen.

Nebenbei konnte ich die Besucher des Autosalons beobachten, die an mir vorbei eilten. Mit glasigem Blick und mit der Digitalkamera bewaffnet gingen sie die Rolltreppe hinauf und ihren geliebten Autos entgegen (die sich die meisten, die ich da gesehen habe nie werden leisten können ... und viele, die da waren, dürfen bestimmt noch nicht Auto fahren....). Es war wirklich toll und spannend, diese Leute zu beobachten ... und sich natürlich etwas über sie lustig zu machen.

Vor allem über die mit den Digitalkameras. Ich kann mir halt nicht vorstellen, dass ich zu Hause sitze und mir Fotos von Autos anschaue (obwohl ich oft nicht sicher war, ob wirklich die Autos fotografiert wurden und nicht eher die hübschen Damen, die sich neben oder auf den Autos geräkelt haben). Das kann aber auch daran liegen, dass ich selber zwar Autofahren darf, aber kein Auto habe (und Zugfahrerin aus Leidenschaft bin).

Am dritten Tag bin ich mir dann doch auch noch Autos anschauen gegangen. Das heisst, eigentlich nur eines, denn ich sage immer, falls ich mal ein Auto habe, dann soll es ein Mini sein. Die wurden aber fast am anderen Ende des Ausstellungsgeländes gezeigt (was einen weiten Marsch bedeutete - siehe Flächenangabe oben). Und als ich dann da war, wollte ich gar keinen Mini mehr, da mir da zu sehr auf trendy gemacht wurde.

Auf dem Rückweg lief ich dann am Stand von Daihatsu vorbei - und da stand er: der Trevis (der leider erst im September bei uns auf den Markt kommt, aber trotzdem: so sieht er aus). Ja, ich weiss, er sieht aus wie ein Mini, aber eben ohne den Hype drumherum (was ich toll finde).

Ja, ich habe mich reingesetzt. Und ja, ich habe sogar Fotos davon gemacht - allerdings mit dem Handy und nicht mit der Digitalkamera (ich habe sie übrigens noch nicht gelöscht...).

Aber falls ich wirklich mal ein Auto haben sollte, dann wird es mir da wohl gehen wie bei Tieren auch: ich sage immer, dass ich gerne einen Dobermann hätte ... und würde am Ende ja dann doch einen undefinierbaren Mischling aus dem Tierheim nehmen
11.3.06 20:45


Vielen Dank (und NICHT für die Blumen)!

Ich liebe meine beste Freundin. Sie hat mich an ihrer Hochzeit zum Weinen gebracht, weil sie mir gedankt hat, enfach weil ich ich bin. Sie hat mich mit dem Bloggervirus angesteckt (ihr könnt euch also bei ihr für all mein Geschreibsel bedanken ) und sie hat mich in die Welt des Deutschrock eingeführt. Einige der coolen CDs, die in meinem Regal stehen, gehen auf ihr Konto.

Aber jetzt hat sie mich das erste Mal mit etwas angesteckt, auf das ich wirklich sehr gut hätte verzichten können: Mit erotischen Träumen von einem Sänger mit komischer Frisur und kajalumränderten Augen ... besser bekannt als Sänger von Tokio Hotel.

Ich gebe zu, dass ich bisher auch schon erotische Träume hatte von einem, der ähnlich aussieht wie Bill, nämlich Brian Molko (Sänger von Placebo). Aber bei den Träumen mache ich mich zumindest nicht strafbar und wenn ich meinen Freundinnen davon erzähle (ja liebe Männer, Frauen reden untereinander über sowas), dann ernte ich nicht ungläubige Blicke und entsetzte Schreie (also eine Freundin würde das ja sicher nicht machen - ihr dürft raten wer ). Aber ein 16-jähriger Jüngling?!? Bin ich in der Midlife-Crisis oder was....

Da ich mit meinem Alter (33ig) wirklich kein Problem habe, kann es nicht daran liegen. Es hat mir aber natürlich keine Ruhe gelassen und hier ist mein (leicht verzweifelter) Erklärungsversuch:

Es gibt Männer, auf die mein Körper reagiert, obwohl sie weder mein Auge, noch mein Herz oder meinen Intellekt ansprechen. zum Beispiel finde ich Prince nun wirklich nicht schön und sympathisch ist er mir auch nicht wirklich. Und doch stand ich vor einigen Jahren an einem seiner Konzerte und .... sagen wir es mal so: wäre ich ein Mann, hätte ich einen Ständer gehabt. Oder ich war kürzlich an meinem ersten Element of Crime-Konzert. Und obwohl ich Sven Regener nicht wirklich aus der Nähe sehen möchte, hat er mich in seinen Bann gezogen. Und ich habe kürzlich meine Leidenschaft für einen Deutschrocker entdeckt, der ja nun Mal gar nicht mein Typ ist (blondes Haar und Zahnlücke) und trotzdem habe ich wegen ihm eine Stunde lang MTV Masters geschaut (weil er da ab und zu vorkam) und ich fahre im April nach Deutschland an sein Konzert.

Was haben nun die oben Genannten aber mit Bill von Tokio Hotel gemein? Es sind alles Musiker, die mit Leidenschaft bei der Sache sind und deren Begeisterung man aus ihrer Musik und dem was sie sagen raushört. Denn ich finde all die vorher erwähnten Herren (leider inklusive Bill von Tokio Hotel) nur dann sexuell attraktiv, wenn sie reden oder singen (und man daher ihre Leidenschaft spürt und/oder sieht) und nicht auf Fotos. Tokio-Hotel-Poster werden also keine in meinem Zimmer hängen (wenigstens etwas)....
13.3.06 17:56


In guten wie in schlechten Filmen

Es gibt Filme, da komme ich aus dem Kino und denke "das war ein guter/netter/unterhaltsamer Film". Wenn dann der gleiche Film einige Monate später auf DVD rauskommt, denke ich "den habe ich doch im Kino gesehen und fand denn noch gut ... aber worum ging es schon wieder?".

Und dann kommt es vor, dass ich aus dem Kino komme und denke "war das ein komischer (oder vielleicht sogar schlechter) Film " - aber der lässt mich dann nicht mehr los.

Sp passiert gestern Abend: Ich war mit einer Kollegin Syriana schauen. Goerge Clooney hat ja dafür den Oscar für die beste männliche Nebenrolle bekommen. Ich hatte während des ganzen Films das Gefühl, ich würde nicht kapieren, worum es da geht. Und obschon ich dann am Ende einige Dinge begriff, verliess ich dennoch mit einer gewissen Ratlosigkeit das Kino. Also eher mit einem schlechten Gefühl (und ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, dass George Clooney dafür den Oscar bekommen hat...), dafür hat mich der Film dann den ganzen Abend nicht losgelassen und ich habe noch lange mit meiner Kollegin darüber diskutiert.

Was ist jetzt besser: ein guter Film, den man schnell wieder vergisst oder ein komischer Film, der Spuren hinterlässt. Ich bn froh, dass es ab und zu solche von der zweiten Kategorie gibt. Aber auf die Dauer wäre das echt anstrengend und daher bin ich froh um die Filme der ersten Kategorie. Und auch für einen gemütlichen DVD-Abend zu Hause eignen sich diese viel besser.

Und dann gibt es natürlich noch die raren Perlen, die ich super finde und die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben - wie Brokeback Mountain. Als ich aus dem Kino kam (beim ersten Mal, denn unterdessen habe ich ihn schon mehrmals gesehen ) dachte ich "ein sehr guter Film, aber nicht mehr". Ich war vielleicht sogar ein kleines Bisschen enttäuscht, da ich nach der langen Zeit der Vorfreude extrem hohe Erwartungen hatte. Auch hatte ich nach den Dingen, die ich im Internet darüber gelesen hatte, erwartet, dass dieser Film einen bleibenderen Eindruck hinterlassen würde.

Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, habe ich als erstes an Ennis und Jack (die beiden Hauptfiguren) gedacht. Und in den nächsten Tagen passierte es immer wieder, dass ich wegen Kleinigkeiten an Szenen oder Gefühle aus dem Film dachte...... und das hat sich auch nach einigen Wochen und mehrmaligem Sehen nicht geändert.

Und genau aus diesem Grund, hätte Brokeback Mountain den Oscar als besten Film meiner Meinung nach verdient gehabt. Aber anscheinend fanden ja viele Members der Academy, dass sie den Film gar nicht schauen müssten, da sie dieses Thema nicht interessiert.......
14.3.06 22:08


Wenn der Strommann zwei Mal klingelt

Ich habe mich wirklich seit einigen Tagen darauf gefreut, dass ich (da ich am Wochenende gearbeitet habe) wieder mal unter der Woche frei habe (nämlich heute). Muss zwar leider putzen, aber dafür konnte ich auch ausschlafen. Also hätte ich zumindest gekonnt. Oder wenigstens hatte ich es vor...

Aber ich habe meine Rechnung ohne die Elektrizitätswerke gemacht!

Ich werde durch das Leuten meiner Klingel aus dem Tiefschlaf gerissen. In noch leicht benebeltem Zustand dachte ich (wenn man das überhaupt denken nennen kann - es war wohl eher sowas wie ein Instinkt), das ist sicher der Postbote. Und der wird mir dann schon einen Zettel in den Briefkasten legen und dann gehe ich dann das, was er mir jetzt geben wollte, halt bei der Post abholen.

Zweites Klingeln. Schon etwas wacher (leider) wage ich mal einen Blick auf die Uhr. Der Postbote kommt meist nicht vor 10 Uhr und da könnte man es sich ja dann sogar überlegen aufzustehen. Wäre ja dann auch ausgeschlafen (obwohl der Effekt vom Ausschlafen natürlich noch grösser ist, wenn man einfach von selbst aufwacht und nicht von der Klingel geweckt wird ).

Ein Blick auf meinen Radiowecker zeigt mir aber dann, dass es erst 7 Uhr 11 ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Immer noch etwas schlaftrunken, aber doch schon etwas beunruhigt (denn wer klingelt schon um diese Uhrzeit), schlurfe ich zur Wohungstür. Ein Blick durch den Spion sagt mir, dass niemand direkt vor der Türe steht. Als ich dann ins Treppenhaus rauslinse, sehe ich unten vor der Haustüre einen Mann stehen, der mir dann, nachdem ich ihm geöffnet habe, sehr fröhlich erklärt, dass er meinen Stromzähler auswechseln müsse!

Das hat er dann auch getan. Ging nur 10 Minuten. Habe dann gehört, dass er auch noch bei anderen geklingelt hat. Wenigstens das! Hey, ich weiss, dass das nicht nett ist, aber geteiltes Leid ist doch halbes Leid und so.

Ich habe dann zwar noch fast zwei Stunden geschlafen und von der Totalstundenzahl her habe ich mein Ziel des Ausschlafens erreicht. Vom Gefühl her ist es aber nicht dasselbe. Und diese frühmorgendliche Begegnung hat mich so durcheinander gebracht, dass ich beim Frühstück machen in die Trinkschokolade statt Milch Anananssaft geschüttet habe....
15.3.06 10:06


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